Valentinstag? Och nö…!

Es ist mal wieder soweit. Der Valentinstag steht vor der Tür. Discounter mit vier Buchstaben verkaufen „Valentinsrosen in feierlicher Herzfolie“ für 0,99 Euro. In vielen Geschäften schleudern dir süße Teddybären mit rotem Plüschherz vor dem Bauch „I love you“ entgegen. Den Lieblingsprosecco gibts im Sonderangebot und die „Kuschelrock-CD’s“ erleben eine Reunion. Äääähhh… nein danke!!!

 

Warum muss ich meinen Lieben an einem bestimmten Datum (14. Februar) sagen, dass ich sie lieb habe? Warum muss ich mit der Masse schwimmen und mir den Kopf darüber zerbrechen, welches passende Geschenk ich noch besorgen „muss“, um meinen Ehemann, meinem Sohn, meiner Familie, meinen Freundinnen oder anderen lieben Menschen in meiner Umgebung meine Wertschätzung und Dankbarkeit zu zeigen? Muss ich…? Nein, muss ich nicht!

 

Ich habe diese Menschen jeden Tag lieb und bin froh, dass ich sie habe. Und das möchte ich nicht an einem bestimmten Tag im Jahr fest machen. Ich mache diesen Menschen dann eine Freude, wenn es sich richtig anfühlt. In Form eines Lächelns, einer Umarmung, eines „Danke“, eines Blickes, eines Telefonats, eines Briefes, eines guten Essens oder auch eines kleinen Geschenkes, welches genau in diesem Moment auf genau diese Person passt. Und die Freude und Dankbarkeit darüber prallt ungebremst an mich zurück.

 

Mindestens genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger ist die Selbstliebe. Wie können wir gut und aufrichtig Liebe weitergeben, wenn wir uns selbst nicht lieben. Und dabei verwechsle Selbstliebe bitte nicht mit Arroganz.

 

Eine kurze Beschreibung zum Thema Selbstliebe liefert uns der, von mir sehr geschätzte, Arzt, Psychotherapeut und Theologe Michael Tischinger:

„Viele Menschen neigen dazu, mit sich selbst kritischer umzugehen, als mit anderen. So führen sie einen unheilvollen inneren Selbstdialog. In ihren Gedanken kritisieren sie sich immer wieder selbst, werten sich ab, verurteilen sich und werfen sich selbst so manche Unfreundlichkeit an den Kopf. Kein anderer Mensch würde sich das alles gefallen lassen, wenn wir ihm das in gleicher Weise mit Worten antun würden. Ich plädiere daher dafür, dass wir uns auch von uns selbst nicht alles gefallen lassen sollten, gemäß dem Motto: Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch dir selbst nicht zu.“ 

Selbstliebe: Weg der inneren Heilung von Michael Tischinger*

 

 

Das wichtigste Geschenk, welches Menschen einander machen können, ist meiner Meinung nach die Zeit. Zeit miteinander verbringen, Zeit zuzuhören, Zeit gemeinsam genießen.Eine weitere wertvolle und wertschätzende Tätigkeit, ist die Zeit um gemeinsam oder auch allein zu kochen. Sich den LEBENSmitteln mit Zeit, Hingabe und Respekt zu widmen. Und die Leckerei nach dem Kochen ausgiebig zu genießen. 

 

Wenn du dir ein paar Stunden AusZEIT gönnen möchtest, besuche einen meiner Achtsamen Genussabende. An diesen Abenden lege ich genau auf diese Aspekte großen Wert: Achtsamkeit, Zeit, Wertschätzung, Genuss, Beisammensein mit guten Menschen.

 

Berichte mir gern deine Meinung und Erfahrung zum Thema Valentinstag. Es würde mich sehr interessieren.

 

Ich sende dir achtsame Grüße

Namaste

 

Melanie

 

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